V4114 (o.A.)
Schonende Hernien-
chirurgie –Schlüssel-
lochtechnik bei Leisten-
und Narbenbrüchen
-Patientenseminar -
Die operativeVersorgung vonBrü-
chen der Bauchdecke,sogenann-
te Hernien, gehörtmit über
250.000 Operationen jährlich in
Deutschland zu den gängigsten
Operationen der Bauchchirurgie.
Dabei tritt der Leistenbruch am
häufigsten auf,bei dem es zu
einer Vorwölbung vonOrganen in
der Bauchhöhle durch eine
Schwachstelle in der Bauchwand
im Bereich des Leistenkanals
kommt. Für eine Operation stehen
grundsätzlich die herkömmliche
(offene) und die minimal-invasive
Methode zur Verfügung.
Das Hernienzentrum Kitzinger
Land wurde als erst zweite Klinik
in ganz Deutschland als offizielles
Hernienzentrum durch die Deut-
sche Gesellschaft für Allgemein-
und Viszeralchirurgie zertifiziert.
Der Gründer des Zentrums,Chef-
arzt Dr.Volker Fackeldeyund
Oberarzt Dr.Hans-Georg Siebert,
seit 01.08.2013 organisatorischer
Leiter des Hernienzentrums Kitzin-
ger Land, stellen in diesem Pati-
entenseminar die Vorteile der
schonenden, minimal-invasiven
Versorgung (Schlüssellochchirur-
gie) vonLeisten- und Narbenbrü-
chen dar.
In der Pause wird ein kostenloser
Imbiss angeboten.
Referenten: Dr.Volker Fackeldey,
Chefarzt der Abteilung für Allge-
mein-, Gefäß- und Viszeralchirur-
gie der Klinik Kitzinger Land und
Oberarzt Dr.Hans-GeorgSie-
bert,Hernienzentrum Kitzinger
Land
Mittwoch, 23. Okt. 2013
19:30 Uhr,Eintritt frei
Klinik Kitzinger Land,
Gemeinschaftsraum (Ebene 1)
V4115 (o.A.)
Das schwache Herz
-20. Patientenseminar in
Zusammenarbeit mit der Deut-
schen Herzstiftung –
-Jubiläumsveranstaltung -
Derzeit wird die Anzahl der Pati-
enten mit Herzschwäche auf 2bis
3Millionen geschätzt. Jedes Jahr
kommen etwa300.000 Betroffene
dazu. 50.000 Menschen sterben
jährlich an dieser Erkrankung.
Die Referenten informieren über
die Ursachen der chronischen
Herzschwäche sowie über deren
medikamentöse Behandlungs-
möglichkeiten. Es wird aufgezeigt,
welche Maßnahmen die Herzka-
theter-Untersuchung gegen den
fortschreitenden Krankheitspro-
zess bietet. Welchen Beitrag leis-
ten moderne Herzschrittmacher
und Defibrillatoren bei der Herz-
schwäche? Dabei gehen die Refe-
renten ausführlich auf Kunstpum-
pen, Herzunterstützungssysteme
und Möglichkeiten der Herztrans-
plantation ein, die bei Patienten
mit schwer behandelbarer Herz-
schwäche in Frage kommen.
Ein weiterer Beitrag wird vom
Leben mit Herzschwäche und die
Wirksamkeit vonkörperlicher
Bewegung handeln. Neben Chef-
arzt Dr.Karmann und Oberärztin
Stefanie Held vonder Klinik Kit-
zinger Land kommen zwei Gastre-
ferenten des Universitätsklinikums
Würzburg zu Wort:Der Kardiologe
Prof.Dr. Stefan Frantz und der
Thoraxchirurg Prof.IvanAleksic.
In der Pause wird ein kostenloser
Imbiss angeboten.
Leitung: Dr.Wolfgang Karmann,
Chefarzt der Abteilung für Innere
Medizin/Schwerpunkt Kardiologie
Samstag, 16. Nov. 2013
9:00-12:00 Uhr,Eintritt frei
Alte Synagoge,Großer Saal
Schwerpunktthema
Krebs kann durch eine gesunde
Lebensweise,zum Beispiel durch
ausreichende Bewegung und ge-
sunde Ernährung, in vielen Fällen
verhindertwerden. Zudem können
Bewegung und Sportden Krank-
heitsverlauf bei Krebs positiv beein-
flussen. Deshalb ist das Thema
"Aktiv gegen Krebs" Schwerpunkt
der Gesundheitsinitiative"Gesund.
Leben.Bayern"des Jahres 2013.
Wir bieten dazu 3Vorträge an.
V4117 (o.A.)
LAUFend dem Krebs vor-
beugen und die Behand-
lung unterstützen
-Vortragmit Diskussion -
In Kooperation mit dem Landrats-
amt -Gesundheitsamt Kitzingen.
Fast die Hälfte aller Frauen und
Männer müssen im Laufeihres
Lebens damit rechnen, an Krebs
zu erkranken. Erfreulicherweise
können durch eine verbesserte
Diagnostik und Therapie immer
mehr Menschen die Krebserkran-
kung überleben. In diesem Zu-
sammenhang rückenSportund
Bewegung als präventive, aber
auch als therapiebegleitende Maß-
nahme immer mehr in den Focus.
Nach Schätzungen der Deutschen
Krebsgesellschaft gehen bis zu
zwei Drittel aller Krebserkrankun-
gen auf das Konto vermeidbarer
Faktoren wie Rauchen, übermäßi-
ger Alkoholkonsum und ungesun-
de Ernährung.
Erst in den letzten Jahren konnten
große wissenschaftliche Studien
zeigen, dass auch fehlende körper-
liche Bewegung ein wesentlicher
Risikofaktor für die Entstehung von
Krebs ist. So kann regelmäßige
sportliche Aktivität das Erkran-
kungsrisikofür bestimmte Krebs-
arten reduzieren. Weiterhin ist be-
legt, dass systematisches körperli-
ches Training die Lebensqualität
und die therapiebedingten Neben-
wirkungen bei einer Krebserkran-
kung positiv beeinflusst. Entschei-
dend ist hier weniger,welcher
Sportbetrieben wird, sondernmit
dem Sporttreiben anzufangen.
Eine besonders geeignete Metho-
de ist der langsame Dauerlauf.Er
hat eine therapeutische Breitband-
wirkung, d. h. er stärkt nicht nur
den Körper,sondernverbessert
auch in hohem Maße das seeli-
sche und soziale Wohlbefinden.
Laufen ist immer und überall mög-
lich, ganz ohne Mitgliedschaft und
Eintrittspreis.Essollte schon fach-
lich vermittelt werden und kann
dann völlig autonom zu jeder
beliebigen Zeit und an jedem
beliebigen Ortpraktiziertwerden.
Die Möglichkeiten und vorallem
psychischen Auswirkungen des
therapeutischen Laufens sowie die
dabei zu beachtenden Regeln
werden in dem Vortragdargestellt.
Prof.Dr. Bartmann bietet seit 10
Jahren in Würzburg unter der Trä-
gerschaft der Deutschen Gesell-
schaft für Verhaltenstherapie eine
Weiterbildung zum /zur Laufthera-
peuten/in(dgvt) an. Er veröffent-
lichte zahlreiche wissenschaftliche
Publikationen, insbesondere auf
den Gebieten des therapeutischen
Laufens,z.B."Laufen und Joggen
für die Psyche", und der Abhängig-
keiten. Es gehörtzuseinen Metho-
den, Menschen, die unter großen
Belastungen stehen oder auch
psychische Probleme haben, den
langsamen Dauerlauf als effektiven
Wegder Selbsthilfeaufzuzeigen.
Prof.Dr. UlrichBartmann,
Psychologischer Psychotherapeut,
Supervisor für Verhaltenstherapie
Mittwoch, 6. Nov. 2013
19:00 Uhr,Eintritt frei
Alte Synagoge,Großer Saal
V4118 (o.A.)
Bewegt Leben –der
gesundheitliche Nutzen
körperlicher Aktivität
-Aktiv bleiben trotz Erkrankung -
-Vortrag mit Diskussion -
In Kooperation mit dem Landrats-
amt -Gesundheitsamt Kitzingen
und der Klinik Kitzinger Land.
Eines der Vorhaben für das neue
Jahr ist oftmals,mit dem Sporttrei-
ben zu beginnen. Wir wissen, dass
körperliche Aktivität unsere Ge-
sundheit positiv beeinflusst, unse-
re geistige Fitness steigertund
uns voraussichtlich länger leben
lässt. Leider bleibt es mitunter bei
dem guten Vorsatz, da wir uns die
Latte sprichwörtlich zu hoch hän-
gen und aus dieser Unerreichbar-
keit heraus gar nicht erst mit dem
Sporttreiben beginnen oder nach
wenigen Anläufen wieder aufhören.
Gesundheit und Fitness
Tel. 09721
/51476),vhs-hotline
(09321) 9208 98
„vhs macht gesünder!“
belegt eine bundesweite Studie
des Universitätskrankenhauses
Eppendorf zur Wirksamkeit von
Entspannungskursen an Volks-
hochschulen. Um die Gesundheit
eigenverantwortlich zu stärken,
ist Gesundheitskompetenz uner-
lässlich. Körperliches und psychi-
sches Wohlbefinden sind ent-
scheidende Voraussetzungen,
um die Herausforderungen im
Beruf und im Privatleben erfolg-
reich bewältigen zu können. In
unseren Bildungsangeboten
erfahren Sie,was alles zu einem
gesunden Lebensstil gehört, wie
Sie Stress abbauen, Ihren Kör-
per positiv wahrnehmen, die
eigene Kraft spüren und sich
ausgewogen ernähren können.
Lernen Sie vonden Sichtweisen
anderer Menschen, erwerben Sie
die Fähigkeit, mit Stress kon-
struktiv umzugehen und Krisen
erfolgreich zu überwinden …
All das stärkt Ihre psychischen
und physischen Ressourcen,
macht Sie fit für Alltag und Beruf
und fördertIhre Gesundheit
nachhaltig.
Der Hirnforscher Gerald Hüther
ist überzeugt, dass „Begeiste-
rung Dünger für das Gehirn“ ist
und weist in seinen Schriften
immer wieder auf den positiven
Einfluss vonEmotionalität,
Stressbewältigung, ausgewoge-
ner Ernährung und Bewegung
für das Gelingen vonLernpro-
zessen hin. Die Angebote der
Gesundheitsbildung an Volks-
hochschulen berücksichtigen seit
langem diese Erkenntnis: hier
werden Sachinformation und Ler-
nen mit allen Sinnen verknüpft,
gelernt wird handlungsorientiert,
auf die Gruppe bezogen und
unter Berücksichtigung biografi-
scher Anknüpfungspunkte ...
Wichtige Voraussetzungen für die
Lust auf das Abenteuer des
lebenslangen Lernens.
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